Wieso, weshalb, warum?

Berechtigte Fragen für Nichtautoren.

Als Autor*in – ob nun veröffentlicht oder nicht – stellt sich dir die Frage wieso du schreibst nämlich nicht. Wir Autor*innen können nicht anders. Punkt um.

Geschichten zu erzählen ist ein Feuer das in uns brennt. Mal lodert es auf kleiner Flame dahin, weil das Leben gerade andere Pläne mit einem hat und dann gibt es Zeiten da ist das Inferno in uns so groß und übermächtig, dass wir erst wieder aus unserer Welt auftauchen, wenn die wichtigsten Passagen niedergeschrieben sind.

 

Bei mir begann die Leidenschaft fürs Lesen erst im Jugendalter. Dafür stand mein Lieblingsgenre relativ schnell fest. Liebesromane mussten es sein. Mit Vorliebe die dicken Nackenbeißer, die mich von Eroberungen, heißen Nächten und der großen Liebe träumen ließen. Noch heute lese ich bevorzugt Romance-Bücher, doch inzwischen gibt es diese wunderbaren Subgenres und ich muss mich nicht zwischen einem Fantasy- und einem Liebesroman entscheiden. Ich kann einfach beides haben und noch viele mehr.

 

 

Und weil man über das schreiben soll was man kennt, schreibe ich Liebesromane. 2018 habe ich mein erstes Werk mit dem Titel Colorado Nights – Sweet Disaster – auf den Markt gebracht. Es wurde von den Leserinnen und Lesern gut angenommen und ich bin sehr stolz und glücklich darüber damit an die Öffentlichkeit gegangen zu sein.

 

In der Zwischenzeit sind zwei Jahre vergangen und auch wenn ich aktuell an meinem nächsten Buch schreibe, lässt mir mein Leben momentan nur wenig Spielraum dafür. Natürlich träume ich (wie du vielleicht auch) davon eines Tages vom Verkauf meiner Bücher leben zu können, aber Gegenwärtig nimmt mich mein Brotjob zu sehr in Beschlag, als dass ich eine hohe Schlagzahl an Wörtern erreichen könnte. Dazu kommt (wer kennt es nicht) Prokrastination, Schreibblockaden, Selbstzweifel, Plottlöcher und was einem auf dem Weg zum fertigen Buch noch so ungefragt über den Weg läuft.

 

 

Aber weil das Schreiben und inzwischen auch das Veröffentlichen meine Leidenschaft ist und ich gar nicht anders kann, halte ich an meinem Traum fest.

 

Ich lese und schreibe und lerne dazu.