Achtung ein Westfalenschwaben!

In der Regel beißen sie nicht. Wenn man sie aber provoziert oder sie sich zu sehr ihren Gefühlsregungen hingeben, dann wechseln sie von einem vermeintlich gut, bis sehr gut verständlichen Hochdeutsch ins eher unkonventionelle schwäbisch.

*No kosch mir au grad a mol de Buggel na rutscha und wenn de eh glei unde bisch, no machsch ma au a kehrwoch* - Denn wisse, der Schwabe putzt alles was sich nicht bewegt und was sich bewegt wird gegrüßt.

 

Da ich nun aber schon beinahe mein gesamtes Erwachsenenleben im schönen Nordrhein-Westfalen – und die letzten fünfzehn Jahre in Westfalen – lebe, empfinde ich mich nicht mehr nur der einen Gruppe zugehörig. Also habe ich meinem Mann und mir kurzerhand eine neue Identität verpasst. Seitdem bezeichnen wir uns als Westfalenschwaben. Und mal ganz unter uns: Mein Mann gibt sich wesentlich weniger Mühe seinen inzwischen recht umfangreichen schwäbischen Wortschatz zu verbergen als ich.

Im hochdeutschen Sprachgebrauch habe ich manchmal das Gefühl etwas von mir zurückzuhalten und kann es deswegen umso mehr genießen mit einen schwäbischen Freunden und der Familie zu schwätze wie mir´s Maul gwaxa isch 😉.

Nur beim schreiben macht mir das so gar nichts aus. Vielleicht liegt es daran, dass meine Gedanken hochdeutsche Gedanken sind *hm, eine interessante Feststellung*.

Ganz dem schwäbischen Kodex folgend „schaffa schaffa Häusle baua“, arbeite ich die meiste Zeit des Tages in meinem Brotjob. Zu einem Häuschen hat es mir leider dennoch nie gereicht. Noch nicht mal zu einem Kleinen. Aber was wäre ich für ein Schwabe wenn ich aufhören würde davon zu träumen.

Apropos träumen:

Das Autorendasein war für mich seit meiner Jugend immer ein großer Traum, denn ich mir dann 2018 erfüllt habe. Mit meinem Debütroman Colorado Nights – Sweet Disaster – habe ich es gewagt meine Leidenschaft mit der Welt da draußen zu teilen und habe es bis heute nicht bereut. Im Gegenteil! Die Veröffentlichung und die über siebenhundert Leserinnen und Leser haben mich viel mehr darin bestärkt das schreiben um gelesen zu werden genau das ist was mich glücklich macht.

Ich will Bücher schreiben und ich will mich von Buch zu Buch verbessern damit du eine gute Zeit beim Lesen hast.

Vielen Dank dafür das du dich für mich und meine Arbeit interessierst und den Weg auf meine Webseite gefunden hast. Ich hoffe, wir sehen uns in einem meiner Bücher.

 

 

Deine Alexis