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USA Reise vom 29.11. - 04.12.2018

Leute! 

Ich muss Euch was erzählen. Rückt mal etwas näher und gönnt Euch einen Kaffee, einen Tee oder was immer Euch glücklich macht. 

Für mich ging es (ich schreibe diesen Bericht rückblickend) ganz spontan und völlig unerwartet nach New York. Ja, ihr habt richtig gehört. New York City - Baby!

Die Mutter aller Städte hat meinen Namen gerufen und ich bin ihrem Ruf gefolgt. Na gut, genau genommen war es meine Mama die anrief weil ihr ein Prospekt über eine New York Reise ins Haus geflattert war, aber wir wollen uns nicht mit Spitzfindigkeiten aufhalten. Jedenfalls rief sie mich im Oktober an um zu fragen, ob ich für einen Kurztrip zu haben wäre. Was soll ich sagen... Ich konnte unmöglich nein sagen und so ging es für uns für fünf Tage von Frankfurt non-Stop nach New York City. 

Hach... Ich bin immer noch ganz geflasht von dieser geilen Aktion. Ich habe mal gehört das man New York entweder liebt oder hasst. Bei mir trifft definitiv ersteres zu. 

Wir sind mit einer kleinen überschaubaren Reisegruppe geflogen und auch das war für mich eine Primäre. Die Reise kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ich brauchte dringend eine Pause. Schon seit einiger Zeit zog ich eine Erkältung mit mir herum, die mich einfach nicht loslassen wollte. Dazu kam eine Menge Stress in meinem Brotjob, was die Situation auch nicht besser machte. Weil good old Germany also gerade nicht viel reizvolles zu bieten hatte, fiel mir der Abschied auch nicht schwer. 

Unsere Reisegruppe wurde von Andej Belinskiy und Rainer Koch betreut. Die beiden waren ebenfalls angeschlagen und dennoch haben sie die Reise für uns zu etwas ganz besonderem gemacht. Solltet ihr jemals die Möglichkeit haben mit ihnen zu reisen, nutzt sie. Ich bin ein klein wenig verliebt in die zwei. 

Orga  - super!

Betreuung  - super!

sympatisch, nahbar, immer erreichbar, einfach ein Dreamteam! 

Unser Reiseleiter in New York war kein geringerer als Guenter Meisinger. Ich glaube, dazu gibt es nichts zu sagen. Wer Guenter kennt, weiß Bescheid und wem der Name nichts sagt, sollte ihn googlen. Guenter ist nicht grundlos der Reiseführer in New York. Er ist bodenständig, ungemein sympatisch und versteht einfach was von seinem Job. Ein echter Traum für eine Reisegruppe wie der unseren. 

 

Genug nun von Namen die Euch nichts sagen und Schwärmereien für Männer die nicht meine eigenen sind.

 

Im Doppelstock der Lufthansa  (sagt man das auch bei Flugzeugen?) ging es wie bereits erwähnt von Frankfurt aus nach New York City. Am Flughafen wurden wir von Guenter in Empfang genommen und zu unserem Hotel dem Riu Plaza New York Times Square ins Centrum gefahren. Es war etwa 17 Uhr Ortszeit und die Straßen verstopft, wie ihr auf den nachfolgenden Bildern sehen könnt.

Aber das machte mir nichts aus, denn hier war ich. In Amerika.

Ein Reiseziel, das schon auf meiner Bucket List stand, als ich noch nicht wusste was das überhaupt sein soll. New York, die Stadt von Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda. Aber auch das Zuhause von Friends. Ich war sowas von in den 90ern/2000der angekommen, dass ich ganz hippelig auf meinem Bussitz wurde. 

 

Wir haben uns im Hotel dann auch nicht lange mit auspacken aufgehalten. Ich meine, wer will schon Koffer auspacken, wenn er den Times Square erkunden kann?!

Der Times Square war uneingeschränkt beeindruckend mit seinen Lichtern, den Farben und den Unmengen an Menschen und doch hinterließ er bei mir einen Funken von Ernüchterung. Ich war zu überwältigt von all den Eindrücken um mich herum. Ich liebe visuelle Eindrücke, sie sind oft Quell meiner Inspiration, doch bin ich auch schnell von ihnen überfordert. Mein Autorenherz hätte sich alles drei Gänge langsamer gewünscht um die Eindrücke verarbeiten zu können und um Details aufzusaugen wie ein Schwamm. Da dies nicht möglich war, ließ ich mich mit der Menge treiben und flutete meine Sinne mit allen Eindrücken um mich herum.   

Am Tag zwei (unser erster kompletter Tag auf amerikanischem Boden) saßen wir uns den Hintern bei einer Bus Sightseeing Tour breit. Vorbei am Columbus Circle, dem Lincoln Center, der Metropolitan Opera und der David Geffen Hall zur Upper East Side. Die architektonisch schönen Häuser entlang des Central Parks könnten pompöser kaum sein. Man kann nur erahnen welcher Geldadel hier lebt. Guenter zählte uns den ein oder anderen auf, doch unterm Strich macht es keinen Unterschied ob nun Madonna oder Lady Gaga. Wir haben weder die eine noch die andere zu Gesicht bekommen. Es war ein richtig schöner Wintertag und die Pause die wir im Central Park einlegten, war mehr als willkommen. Ich hätte die grüne Lunge Manhattans gern noch eine Zeit länger genossen, aber wir mussten weiter, denn unser Tagesprogramm war noch voll. 

Mein persönliches Highlight auf diesem Teil der Strecke war der zwei Meter breite Arsch einer Ratte, den wir an einer Ampel überholten. Ich fand es so witzig, das ich es fotografieren musste. Am Abend im Hotel, habe ich es sofort meinem Neffen und meiner Nichte geschickt, die als einzige meine Begeisterung für einen (inzwischen) fünf Meter breiten Rattenarsch teilten.  

Leider haben wir es nicht ins American Museum of Natural History geschafft. Sollte es mich einmal wieder nach New York verschlagen, werde ich dem Museum definitiv einen Besuch abstatten. Die Cathedral Saint John the Divine hat uns dann wieder aus unserem Bus gelockt. Ein beeindruckendes Bauwerk mit einem wunderschön Garten. Hier sprudelten die Ideen nur so aus mir heraus und ich habe mir viele Notizen gemacht.

Was für Möglichkeiten, was für Geschichten!

Im Geiste habe ich schon die Giraffe gesehen, die ihren langen Hals einzieht um durch das Kirchentor in die Kathedrale zu schlüpfen. Genau genommen ist sie nicht geschlüpft, sondern in einem affen Zahn die Treppen hinauf gestalkst und dann in die Kirche hinein geschlittert. Vielleicht, möglicherweise, hatte ich dabei Melman aus Madagaskar vor Augen.

Unser nächster Stop war an der Columbia. (Liebt jemand von Euch Gossip Girl?) Noch so ein Ort an dem ich am liebsten ausgebüxt wäre. Man ist zwar da, aber irgendwie auch nicht. Was hätte man alles entdecken können. Bibliotheken, Hörsäle, Verbindungshäuser, ach... 

Außer der Alma Mater, einem Vortrag über Studiengebühren und prominente Absolventen, gab es an der Columbia nur ein weitere "Highlight": Wir duften aufs Klo. 

Das war mein erstes öffentliches Klo in den USA. Warum es mir die Erwähnung wert ist? Könnt ihr euch denken, wenn ihr die öffentlichen Klos in den USA kennt. 

1. Sie sind viel tiefer als unsere Klos. Du denkst du hockst schon drüber, aber neiin, da geht noch ein halber Meter. 

2. Der Türschlitz an der Seite ist ungefähr eine Daumenstärke breit. Halloo (?! ), geht´s noch?!

3. Das ist jetzt vielleicht so ein "ho ho ho, ich war da", aber "ho ho ho, ich war da" ;)

Richtung 5´th Avenue waren die Häuser wieder richtig schön und ich konnte nicht anders als auch hiervon Bilder aufzunehmen. 

Die 5th Avenue erstrahlte in vorweihnachtlichem Glanz. Marcy´s auf der 34th Straße, das oft als größtes Kaufhaus der Welt bezeichnet wird, hat mich leider nur von außen gesehen, dabei bin ich sicher, wir wären gute Freunde geworden. In die New York Public Library, eine der wichtigsten Bibliotheken der USA, durfte ich nicht mal zum schnuppern rein, obwohl die Rotphase der Ampel bestimmt ausgereicht hätte um eine Nase voll zu nehmen. Stellt Euch mal vor, die sind im Besitz einer echten Gutenberg-Bibel.

Wow, sage ich nur dazu.

Die Luft da drin muss geschwängert sein, vom Duft nach historischen Originalen. 

Es folgte eine Enttäuschung nach der anderen.

Es fehlte die Zeit um bei Tiffany`s zu "frühstücken", sie reichte aber aus uns mitzuteilen, dass man dort in Wirklichkeit gar nicht frühstücken kann. Der Trump Tower direkt daneben, war Anlass eines sehr ausführlichen Vortrags zum Verhältnis der Amerikaner zu ihrem Präsidenten. Während dieses Vortrags trauerte ich noch immer der New York Public Library nach, weswegen ich Euch nicht an Einzelheiten teilhaben lassen kann. 

Am Abend gab es noch ein Highlight. Wir fuhren bei Nacht über den Hudson River und haben eine phänomenale Aussicht auf die Skyline Manhattens, köstliches Essen und eine großartige Sängerin genossen. Dass an für sich war schon ein Erlebnis, aber was wir auf dem Heimweg erlebt haben, schoss wirklich den Vogel ab. 

Nachdem wir das Schiff in der Gruppe verlassen hatten, sollten wir uns selbstständig in kleinen Gruppen ein Taxi heranwinken und zurück zum Hotel fahren. Wir wurden eindringlich davor "gewarnt" uns keinen Uberfahrer zu nehmen, sondern eines der regulären Taxen bestellen. Man nannte uns einen Preis zur Orientierung und schwups wurden wir ins "Real life" entlassen.

Leider bekamen wir keine Chance uns zu beweisen, denn kaum drei Meter entfernt fing uns unsere Reiseleiter wieder ein und verfrachtete unsere Ärsche in das nächste freie "Taxi". Mit unserem kaputten englisch konnten wir ihm zwar verständlich machen wo wir hinwollen, aber dass war es dann auch schon. Der Typ war weder gesprächig noch höflich.

Das Auto war nicht gelb und ein Taxameter hatte es auch nicht. Er fuhr als könne er kaum abwarten uns loszuwerden und die Karre roch nach Gras (was ich mir auch eingebildet haben könnte). Am Ziel angekommen wollte er mehr als das doppelte der uns mitgeteilten Summe. Die Seniorenfraktion auf der Rückbank protestierte lautstark und ich wurde immer kleiner auf dem Beifahrersitz neben ihm. Nachdem der Typ mich grob am Arm gepackt hat, war es dann vorbei mit witzig. Ganz ehrlich Leute, ich hatte schiss. Ob der Typ uns nun übers Ohr hauen wollte oder nicht, wir konnten ihm nichts beweisen. Außerdem sind wir freiwillig und ohne nach einem Preis zu fragen in dieses Auto manövriert worden. Die Diskussionen wurden immer hitziger und ich konnte nur daran denken, dass die Amerikaner das Recht haben Schusswaffen zu tragen. Okay, okay, höchstwahrscheinlich ging meine Fantasie mit mir durch, aber ich wollte nur noch raus aus der Karre die mir von dem vielen Geschrei, dem Testosteron und der Aggression, die in der Luft lag, viel zu klein war. Also habe ich ihm die Knete gegeben die er verlangt hat und bin geflüchtet.

Wir waren zu viert. Drei Frauen und ein älterer Herr etwa im Alter meiner Mum. Der zog promt sein Handy und knipste wie wild drauf los. Hielt dem Fahrer sein Smartphone bis auf zwei Zentimeter vors Gesicht und drückte ab. Wenn ihr mich fragt, hat der an diesem Abend keine Touris mehr herumkutschiert. Bei dem Preis den er uns abgenommen hat, musste er das wahrscheinlich auch nicht mehr. Unsere Ladung Testosteron hängte sich dann noch film reif an die Fahrertür während Monsignore Uberfahrer in einem Affenzahn vom Bordstein fuhr. 

Dieser Abend hatte definitiv alles: Gutes Essen, sehr gute Unterhaltung, wunderschöne Aussicht, Action und im Abgang noch eine Menge Alkohol zum nachspülen.  

Mit einem guten Frühstück aber nach einer kurzen Nacht, ging es am nächsten Tag für uns nach Chealsea. Aus der High Line haben sie wirklich was nettes gemacht, auch wenn sie Anfang Dezember natürlich nicht mehr blühte. Hier wird an allen Enden gebaut und im Chelsea Market fehlte erneut die Zeit zum "lädele" (bummeln).

Auf dem Weg zu Gleason´s Gym haben wir einen längeren Stop im Brookyn Bridge Park eingelegt. Die Aussicht dort ist phantastisch. 

Weiter ging es nach einen Wrestling Trainingskampf bei Gleason durch Williamsburg, einem ultraorthodoxen jüdischen Viertel von Broklyn. Unglaublich dass hier die größte Chassidische Gemeinde außerhalb Israels mit ca. einer viertel Million Menschen lebt. Diese Leute leben in ihrer ganz eigenen Welt, die ich zwar super interessant finde und gern mehr darüber erfahren hätte, aber durch die Straßen zu fahren und auf sie herabzusehen wie auf Tiere in einem Zoo, hat mir überhaupt nicht gefallen. Da sitze ich doch lieber hinter meinem Laptop auf dem Sofa und informiere mich auf YouTube. 

Unsere heutige Bustour steuerte auf sein Tageshighlight hin. Vorbei an der Wall Street, die du nur fotografieren konntest, wenn du zu den Dauerknippsern gehört hast, Richtung World Trade Center und zum Ground Zero. Dieser ganze Komplex hat mich emotional gefesselt und zurück zu jenem Moment gerissen, in dem ich im Radio, nach der Berufschule, auf dem Weg nachhause vom ersten Flugzeugabsturz 9/11 hörte. Ich sehe die Bilder vor meinem geistigen Auge und auch jetzt, da ich diesen Beitrag schreibe, spüre ich dieses ohnmächtige Gefühl der Fassungslosigkeit. Jeder von uns, der diese Tragödie der Menschheit bewusst miterlebt hat, hat seine eigenen Gedanken und Gefühle zu diesem Thema. Zu diesem Tag. Ich lasse die Bilder für sich sprechen. 

Abschließend fuhren wir zur Grand Central Sation. Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk. Kein Wunder also, dass es bei so vielen TV-Momenten Anteil nimmt. 

Ich hoffe ihr habt noch nicht genug, denn hier kommen noch einmal drei tolle Highlights:

 

Am nächsten Tag ging es für uns nach Washington D.C.

Ihr habt richtig gehört meine Freunde!

W-a-s-h-i-n-g-t-o-n 

Wir hatten die Wahl zu einem freien Tag, oder einem Trip nach D.C.. Die Gruppe teilte sich und ich kann jeden verstehen, der auf eigene Faust New York unsicher gemacht hat. Wir dachten uns: Ach was soll der Geiz, wer weiß ob wir noch einmal hier her kommen! Also ab in den ... na, könnt ihr es erraten?

Richtig - Bus.

Unser allerliebstes Beförderungsmittel in den USA (ist gelogen, aber ging nicht anders). Fünf Stunden und zwei Zentimeter Hinternumfang mehr, waren wir an der Union Station und blickten auf das Capitol. Das war so der Hammer! Ich bin ein Kind des amerikanischen Fernsehens und verdorben bis ins Mark. An Orten zu stehen, die für unzählige Filme Kulisse waren und noch dazu Geschichtsträchtiger nicht sein könnten, ist einfach unglaublich großartig. Wir waren am Capitol und am weißen Haus (auf dessen Dach ich übrigens mit der Zoom Funktion meines Handys Scharfschützen entdeckt und fotografiert habe). Wir haben den National Weihnachtsbaum gesehen, der gegenüber dem in New York, wirklich mickrig ist. Im Willard InterContinental haben wir erfahren woher das Wort Lobbyismus stammt und hätten uns am liebsten zur Teatime an einen der toll gedeckten Tische gesetzt. Stattdessen sind wir durch ein weiteres Monument gelatscht. Es steht zu Ehren der Veteranen und gefallenen Männer und Frauen des Vietnamkriegs. 

Tageshighlight für mich war das Lincoln Memorial in dessen Büchershop ich mich so verloren habe, dass man mich holen musste. Wieder einmal gab es viel zu wenig Zeit für viel zu viel Amerika. Was wäre ich gern ins Hoover Building marschiert um dort Mäuschen zu spielen. 

Washington war ganz anders als New York City. Die Viertel durch die wir gefahren sind waren so clean. In Sachen Sauberkeit, Architektur und Gesamteindruck.  

Nach unserer Rückkehr aus Washington haben wir in Ellens Stardust Diner zu Abend gegessen. Dort werden nur Brotlose Brodway Künstler als Kellner eingestellt, die zwischen Burger und Softdrinks eine richtig gute Show abliefern. 

 

Auf in den nächsten und letzten Tag und zum Hauptquartier der vereinten Nationen. Nach allem, wie mein 2018 gelaufen ist, hatte ich nie damit gerechnet am Ende des Jahres über den großen Teich zu fliegen und ganz sicher nicht damit, in Hallen zu stehen, die das Weltgeschehen beeinflussen. Wir wurden von einer netten jungen Wuppertalerin (Wahlnewyorkerin) durch das Gebäude geführt, was für uns super war. Sie hat das wirklich toll gemacht und ich hätte sie gern danach gefragt wie und wo sie so lebt und wo die Herausforderungen  liegen als Deutsche in New York durchzustarten, aber auch dafür blieb keine Zeit. Trotzdem war es schön und aufregend das alles mal gesehen zu haben. Natürlich haben wir ganz Tourilike ein Bild mit der Statue von Nelson Mandela gemacht, aber mal ernsthaft, wer kann es uns verdenken. Wir waren sowas von im Sightseeingfieber. 

 

Ehe es für uns zurück an den Flughafen ging, haben wir nach Staten Island übergesetzt und bekamen eine Wahnsinnspanorama-Sicht auf die Wolkenkratzer der Stadt geboten. Bei der Überfahrt nach Staten Island haben wir uns hinten am Heck der Fähre aufgehalten und so habe ich neben der Aussicht, die Schnellboote gut im Auge gehabt, die die Fähre begleiteten. Die waren bis an die Zähne bewaffnet und was soll ich sagen ... meine Mum war mit an Bord der Fähre. Ich musste doch auf Nr. sicher gehen, dass der Typ keine nervösen Zuckungen bekommt. Ehe er abdrehte hat er mir (natürlich mir und nicht uns dämlich dreinschauenden Touris) noch einmal gewunken, was dann irgendwie wieder süß war. 

 

Ich könnte ja jetzt sagen, dass der Blick auf die Freiheitsstatue das letzte war, was wir an diesem Tag von New York gesehen haben, aber das wäre gelogen. Unser lieber Guenter hat nämlich noch etwas aus dem Hut gezaubert. Da es uns Washingtoner Leuten nicht möglich war, einen der Wolkenkratzer zu besuchen, hat er uns noch mit aufs 230 Fifth Rooftop genommen. Hammer geile Lokation sage ich Euch. Die Aussicht war phänomenal und hier wäre ich gern noch ein, zwei Stündchen bei einem guten Cocktail versackt. 

Doch leider, leider endet damit mein Bericht und meine Reise. Danke dafür, dass Ihr bis hier hin durchgehalten habt. New York ist mehr als eine Reise wert und ich habe mir vorgenommen die USA nun noch öfter zu bereisen. Mein nächstes Ziel ist Colorado Springs (wen wundert es). 

 

Macht es gut und bis bald.

 

Eure Alexis

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Kommentare: 1
  • #1

    Kerstin Reutter (Sonntag, 01 September 2019 20:37)

    Huhuhuhu, hast du schön geschrieben.
    Vielleicht schaffen wir es ja mal zusammen hin mit unserer Mum :-).
    Hab jetzt auch Lust bekommen.