Sie war betrunken, so viel stand fest. Jordan war jedoch kein Heiliger und ob beschwipst oder nicht, wenn sie ihn küssen wollte, würde er den Teufel tun, ihr das zu verwehren. 

Als sie ihn zu sich herabzog, gab er nach und überließ ihr die Führung während des Kusses. Er hielt sich zurück, so gut er es vermochte. Aber verdammt, seinem Schwanz gefiel das überhaupt nicht. Er drängte gegen den Stoff der engen Boxershorts und wollte raus. Gut, dass die weite Anzughose das verbarg. 

Als Hanna den Kuss abrupt beendete, lächelte er. Sie roch tatsächlich nach Buntstiften und Kreide. Dennoch, so etwas Sinnliches auf zwei Beinen hatte er lange nicht mehr erlebt. 

Jordan sah dem Rotschopf nach, der ihm den Kopf verdrehte und wäre ihr am liebsten gefolgt. Ihm waren jedoch weder ihre glühenden Wangen noch der Tequila Geschmack entgangen. Offenbar war sie nicht besonders trinkfest, was für sie sprach, wie er fand. Gerade deswegen verbot er sich, ihre Situation auszunutzen. 

Ihr gelbes Sommerkleid wippte bei jedem Schritt um ihren herrlichen Hintern und schien ihn zu verhöhnen. 

Warte auf den passenden Moment, ermahnte er sich, behielt sie aber weiterhin im Auge. 

Einige der umstehenden Männer quittierten ihren Abgang mit anzüglichen Bemerkungen und Jubelrufen. Doch alle hielten sich zurück. Ob bewusst oder unbewusst, Hanna hatte klargestellt, dass sie nur an ihm interessiert war. Das genügte ihm fürs Erste. Also zwang er sich, ihren Abgang und den Anblick, den sie bot, zu genießen.