»Jordan«, rief Hanna in das angrenzende Badezimmer.

»Hm?«

»Wir müssen reden.«

»Ja, das sollten wir«, stimmte er ihr zu und schlenderte aus dem Badezimmer, steckte den Lederriemen durch die Gürtelschnalle und zog sie zu. Er steckte das Hemd in die Hose und beugte sich zu ihr hinab. 

Hanna saß auf der Bettkante eine Fernbedienung in der Hand. Er griff in ihre Locken und beugte sich zu einem Kuss zu ihr herab, da bemerkte er, dass der Fernseher lief. Er sah hinüber und sein Gesichtsausdruck versteinerte sich. 

Kein Wunder, denn was da lief, war kein Fernsehprogramm. Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras flackerten über den Bildschirm. Hanna stand auf und lief zum Fernseher.

»Was. Ist. Das?«, schnaubte sie und zeigte mit der Fernbedienung auf die vier Filme, die sich den Bildschirm teilten. Eine Aufnahme zeigte ihre Einfahrt, eine weitere ihren Garten, eine dritte das Wohnzimmer mit der offenen Küche, und zu guter Letzt überwachte er den Flur in der untersten Etage.

»Gibt es noch mehr?«, schrie sie ihn an. »Hast du Kameras in meinem Schlafzimmer oder im Badezimmer?« Hanna drückte wie eine Besessene auf der Fernbedienung herum, doch das Programm änderte sich nicht.

»Und ich dachte, nach unserer gemeinsamen Nacht hättest du das Interesse an mir verloren.« 

Sie warf die Fernbedienung auf einen der Sessel. »Dabei bist du ein verdammter Stalker! Du musstest mich nicht anrufen, um dich zu erkundigen, wie es mir geht.« Wut brandete durch ihre Adern.

»Stattdessen hast du Kameras in meinem Haus installiert und dich selbst davon überzeugt.« Ihre Stimme überschlug sich, so aufgebracht war sie. Jordan kam zu ihr.

»Lass es mich dir erklären.«

»Du meinst, für diesen Wahnsinn gibt es eine Erklärung?« Hanna war fassungslos.